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Mais-Saat 2019

Mais-Saat 2019

Mais, eine Kulturart mit besonderen Anforderungen an alle Unternehmensbereiche

Die Kampagne 2019 neigt sich ihrem Ende entgegen und somit zeigt sich einmal mehr. Die Aussaat 2019 wird so spannend, wie die Ernte 2018, denn mit Sortenwahl und Aussaat wird bereits die Grundlage für den Erfolg gelegt. Keine andere Kulturart fordert die Lieferkette von der Züchtung bis zur Vermarktung und Logistik so sehr, wie der Mais und keine andere Kulturart genießt in Medien und Marketing so viel Aufmerksamkeit. 

Dafür gibt es natürlich gute Gründe, denn in Deutschland werden seit Jahren zwischen 2,5 und knapp 2,7 Mio ha mit Mais bestellt. Entsprechend groß ist das Interesse von Industrie und Handel einerseits und Landwirtschaft andererseits an dieser Kulturart.

Letztlich ist das aber nicht nur der gestiegenen Nachfrage nach Futter und v.a. Gärsubstrat, sondern auch dem Klimawandel geschuldet. Anders als viele andere Kulturen profitiert der Mais als C4-Pflanze sogar vom Klimawandel und war zumindest bisher insbesondere auf leichten Standorten mit einer relativ unkompliziert zu erreichenden Ertragsgarantie gesegnet. Spätestens seit Ernte 2018 wissen wir, dass es auch beim Mais ganz anders ausgehen kann.

Sehr viele Futterbaubetriebe sind existentiell von dem in der Praxis erzielten Ertrag abhängig. Der Mais muß schließlich den mit Abstand größten Teil des Grundfutterbedarfs decken. Einige Betriebe konzentrieren sich unter großem Kapitaleinsatz voll auf die Biogas-Produktion. Auch nach dem EEG 2017 bleibt Maissubstrat führender Energieträger in der Biogasproduktion. Viele Gläubiger bestehen auf eine Versorgungsgarantie der finanzierten Anlagen mit hochenergiereichem Substrat, also letztlich Maissubstrat.

Mais ist ein internationales Produkt

Vor diesem Hintergrund scheuen Züchter / Sortenvertreter und Händler weder Aufwand noch Mühe, den Markt termingerecht mit einer ausreichenden Menge an hochwertigem Saatgut spezialisierter Sorten zu versorgen. Für die Aussaat 2019 sind in Deutschland unfassbare 798 Sorten im Angebot. Der größte Teil entfällt dabei auf EU-Sorten.

Die Züchtung bzw. Aquise hochgradig spezialisierter und immer besserer Sorten allein reicht nicht, denn deutlich weniger als 20% der Saatgutmenge kann in Deutschland produziert werden. Damit gilt es, auch Produktion und Logistik über Unternehmens- und Ländergrenzen hinweg zu koordinieren und zu optimieren.
Allein diese Zahlen zeigen sehr deutlich, mit welchem Aufwand dieser Markt über alle Bereiche hinweg bearbeitet wird.

Trotz dieser durchweg erheblichen Anstrengungen in der Optimierung aller vom Anbieter direkt beeinflussbaren Parameter kommt es im praktischen Anbau, wie man in den Ernteergebnissen 2018 gut erkennen konnte, durchaus zu erheblichen Leistungsunterschieden nicht nur zwischen den Sorten, sondern auch innerhalb einer Sorte.

Im praktischen Anbau ist am Ende v.a. die Kombination aus Sorte, Standort, Anbau und natürlich Witterung erfolgsentscheidend. Letzteres kann man natürlich nicht bestimmen und auch nur für einen kurzen Zeitraum vorhersagen. Damit geht es in der Praxis vor allem darum, die ideale Kombination aus Sorte, Standort und Anbaumaßnahmen zu finden. Wenn hier Fehler passieren, kann auch eine Top-Sorte in der Praxis enttäuschen.

Fachkenntnis als Schlüssel zum Erfolg

Landessortenversuche liefern bereits sehr gute Empfehlungen. Da diese aber zweckgebunden unter standardisierten Bedingungen stattfinden, sind sie allenfalls als bedingtes Erfolgsversprechen zu verstehen. Dem Wissen und der Erfahrung des Beraters aus einer Vielzahl an Versuchen kommt damit eine besondere Schlüsselrolle zu.

Dabei kommt es eben nicht nur darauf an, die eigene Sorte nach Menge und Preis bestmöglich im Markt zu platzieren, sondern es geht vielmehr auch darum, diesen Erfolg abzusichern.

Erfolg absichern bedeutet, in der Praxis ganz konkret dafür zu sorgen, dass die Sorte am Ende auch am richtigen Standort mit den richtigen pflanzenbaulichen Maßnahmen geführt wird. Diesen Erfolg gilt es zumindest in Stichproben bzw. eigenen Versuchen nachzuvollziehen. Nur in einem Beratungskreislauf aus passender Sortenempfehlung, Anbauempfehlung, Kontrolle und unterstützender Beratung in der Bestandsführung kann eine Sorte gesteuert und nachhaltig platziert werden, damit am Ende der Kunde und nicht das Saatgut zurückkommt. Dazu gilt es die Distributionskanäle im Griff zu behalten und den direkten Kontakt zum Landwirt zu pflegen.

Diese Aufgabe stellt für den Berater in der Kürze der zur Verfügung stehenden Zeit eine ganz enorme Herausforderung dar, denn durch die vielen Beteiligten in der Lieferkette bekommt der Spruch "viele Hände, schnelles Ende" mitunter leider eine ganz eigene Bedeutung. Viele Anbieter versuchen durch eigene Produktion und Direktvertrieb die Lieferkette kurz zu halten, um damit Transparenz und nachhaltigen Markterfolg zu gewährleisten. Oft genug begrenzen das Marktgeschehen und die zur Verfügung stehenden technischen Mittel diese Bemühungen.

SAP S/4 HANA in der Agrarwirtschaft 

Als IT-Berater können wir das Marktgeschehen natürlich nicht beeinflussen, aber wir können Ihre IT-Umgebung optimieren und Sie mit einer integrativen in die heutige Zeit passenden Lösung ausstatten. Es sind schnelle, geradlinige und effiziente Prozesse wie auch ein leistungsfähiges modernes IT-System gefragt.

Genau aus diesem Grund haben wir als SAP-Branchenspezialist mit unseren Kunden in partnerschaftlicher Zusammenarbeit pragmatische Lösungen auf Basis der zeitgemäßen SAP S4/HANA Umgebung geschaffen.

Bei uns beginnt die Rückverfolgung nicht am Regal, sondern in der Sortendatenbank, damit sie in der Beratung den direkten Durchgriff auf vertrieblich und anbautechnisch relevante Sorten-Daten bekommen.

Die BA und SAP in der Agrarwirtschaft

Wir ermöglichen Ihnen nicht nur die Partie bis zum nächsten Spediteur zu verfolgen. Mit unseren Apps geben sie ihren Beratern, den Beratungslandwirten oder wenn sie mögen auch Ihren Kunden und dem Landwirt selbst die Möglichkeit auf einfache Weise Daten selbst zu erfassen. Damit ersparen sie Ihrem Außendienst lästige Übertragungsarbeiten oder Rückfragen, kurzum sie schaffen auf einfache Weise zeitnah Transparenz und geben ihrem Außendienst Zeit für´s Wesentliche zurück - Beratung und Umsatz.

Ihr Händler wird Ihnen dankbar sein, wenn sie ihm ein einfach zu bedienendes Tool an die Hand geben, welches ihm die im Handel eher störende saatgutrechtliche Dokumentationspflicht erleichtert. Der Landwirt wird ihnen bereitwillig Flächendaten und Aussaatmenge mitteilen, wenn er dafür im Gegenzug angepasste Anbauempfehlungen erhält.

Für Sie als Anbieter sind diese Daten Gold wert, denn kein noch so aufwendig betriebenes Netz an Versuchsstandorten wird ihnen diese Praxis-Daten liefern können. Daten sammeln ist sicherlich nur die halbe Miete. Wir verschaffen ihnen Zugang zur neuesten Technologie, zur performanten Verarbeitung und Auswertung großer Datenmengen, dem SAP Datahub.

Unsere Berater unterstützen Sie bei Installation und Einrichtung dieser Technologie und wenn sie mögen, helfen ihnen auch unsere Daten Analytiker gern bei der statistischen Auswertung.

Lassen sie sich von der neuen SAP Oberfläche und der Geschwindigkeit der S4/HANA überzeugen.

Unsere Benutzeroberflächen und Dashboards verschaffen Ihnen den Durchblick auf´s Wesentliche und begrenzen die Anzahl Eingaben und Clicks auf ein Minimum, damit sie sich nicht um Systeme, sondern um Kunden kümmern können.

 

 

Geschrieben von : Jan-Bernd Struthoff

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